Bericht zur 7.Tagung Nürnberg

Vom 31. August bis 3.September 2001 fand in Nürnberg der 7.Zooförderer Kongress statt. 56 Teilnehmer aus 30 Fördervereinen trafen sich zum anstehenden Erfahrungsaustausch der im Abstand von 18 Monaten stattfindet.

Veranstalter und Ausrichter waren die Tiergartenfreunde Nürnberg in Kooperation mit dem Tiergarten Nürnberg.

Das Programm der Vorträge reichte von grundsätzlichen Fragen des Selbstverständnisses von Zoos über die Möglichkeiten der konkteten Zusammenarbeit zwischen Zoos und Fördervereinen bis zum nach wie vor aktuellen Thema der Mittelbeschaffung „Fundraising“. Darüber hinaus bildete der Einsatz von neuen Medien einen Schwerpunkt der Tagung. Das komplette Tagungsprogramm lässt sich im Vortragsprogramm nachlesen.

Über alle Referate wurde ausgiebig diskutiert oder teilweise durch Teilnehmer ergänzt. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden durch den Veranstalter sowie durch die Europäischen Koordniatoren Dr. Vreni Germann (Zürich), Walter Hüttenberger (Innsbruck) und Siegfried Stauche (Leipzig) die ersten Tagungsergebnisse der Presse weitergegeben, so auch der Nürnberger Zeitung .

Die Tagung begann offiziell am Freitag mit einem Empfang durch den Oberbürgermeister Ludwig Scholz mit Abendessen in der Waldschänke. Auch die weiteren Tage waren duch umfangreiches Essen und manches „Schäufele“ gekennzeichnet.

Einen weiteren Höhepunkt bildete die Zooführung duch Dr. Neurohr und Dr. Mägdefrau durch den Nürnberger Tiergarten. Auch war es den Teilnehmern möglich, hierbei einmal einem Blick in das Delphinarium II zu werfen, welches an sich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist und sich auf dem Wirtschaftshof befindet.

Die sehr harmonische Tagung endete offiziell mit der Einladung des Freundes- und Förderkreises Leipzig nach Leipzig für den Mai 2003. Auch für die darauf folgende Tagung wurde gemäß alter Sitte schon von Förderverein Innsbruck Anspruch auf die Ausrichtung der Tagung im August/September 2003 erhoben.

Als Ersatz für den verstorbenen deutschen Verbindungsmann Lutz Scheibel in dem Komitee der Europäischen Zooförderer wurde Klaus Kohlmann nachgewählt.

Erstmals wurde auch eine CD für jeden teilnehmenden Förderverein bereitgestellt, auf der sich die gespiegelten Webseiten wiederfinden.

Am Montag wurde dann noch für Interessierte eine Exkursion ins Tal der Altmühl nach Eichstätt angeboten. Neben der Stadt mit dem Dom stand vor allem das Juramuseum mit einem Original des Archaeopteryx im Mittelpunkt des Programmes.

Danach ging es weiter nach Kelheim und mit dem Schiff zur Klosterbrauerei Weltenburg, wo dann die Tagung endgültig ihr Ende fand.

Bericht aus der Zoo aktuell der Tiergartenfreunde Heidelberg von Lothar Teichmann

 

 

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